Westernstiefel

Modestern - Der Stern am Modehimmel

Westernstiefel – nicht nur bei den Cowboys beliebt

Cowboys haben einen unverwechselbaren Kleidungsstil. Dazu gehören zwingend die Westernstiefel. Allerdings sind sie schon längst nicht mehr nur an deren Füßen zu finden. Inzwischen haben sich die Stiefel in der Modewelt einen Namen gemacht und viele tragen sie, ohne dafür auf ein Pferd zu steigen oder Kühe zu hüten.

Trotzdem ist das Design der Stiefel immer noch ihrem üblichen Verwendungszweck entsprechend. Die Stiefel laufen vorne spitz zu, da Cowboys im Steigbügel einen guten Halt benötigen und bei einem Sturz schnell aus dem diesem heraus schlüpfen müssen. Der Schuh verfügt über einen Keilabsatz, der ebenfalls für einen sicheren Sitz im Sattel sorgt, denn damit kann der Fuß nicht zu tief in die Steigbügel rutschen und sich verhaken. Zudem besteht ein klassischer Westernstiefel immer aus echtem Leder, am besten natürlich aus Rindsleder. Dieses ist wasserabweisend, was für einen Cowboy sehr wichtig ist.

Heute gibt es ebenfalls Westernstiefel, die aus Velours- oder Synthetikleder gefertigt sind. In der Modewelt haben die Stiefel eher die Aufgabe, als optisches Highlight zu glänzen. Die praktischen Eigenschaften können dabei getrost vernachlässigt werden. Die Form der Stiefel ist allerdings bis heute gleich geblieben.

Cowboystiefel trägt man klassisch zur Jeans oder zum Rock. Stiefel für Frauen weisen meist eine zusätzliche Schnürung auf. Ferner sind sie oft etwas höher als die klassischen Stiefel, die etwa bis zur Mitte der Wade reichen. Beim Line-Dance sind Cowboystiefel ein absolutes Muss. Diese Art des Tanzens ist entgegen der Vermutung nicht in Amerika entstanden, sondern stammt aus Europa. Nach unbestätigten Berichten brachten die europäischen Siedler diverse Tänze mit nach Amerika, wodurch sich die Tanzstile vermischten. Dadurch entstand der Line-Dance, der im klassischen Western-Outfit getanzt wird und bei dem das Tragen der Westernstiefel selbstverständlich Pflicht ist.